Chablis

Chablis ist ein Weißwein aus dem kühlen Norden Burgunds, immer aus Chardonnay. Er ist meist straff, zitrusfrisch und mineralisch, oft ohne Barrique ausgebaut.

Chablis ist der nördlichste Teil Burgunds und eine geschützte Herkunft für Weißwein aus Chardonnay. Es gibt dort keine andere Sorte. Das Klima ist kühl, die Trauben reifen langsamer als weiter im Süden, und Frost im Frühjahr ist eine echte Gefahr für die Winzer.

Der Boden ist der zweite Faktor. Er besteht aus Kalkstein und Mergel, zum Teil mit versteinerten Austernschalen, einem Meeresboden aus der Jurazeit. Viele Weine wirken dadurch straff und mineralisch, mit Zitrone, grünem Apfel, manchmal einer salzigen Note. Das ist ein ganz anderer Stil als der warme, üppige Chardonnay, den man aus dem Barrique kennt. Chablis reift häufig im Edelstahl oder in größeren, gebrauchten Fässern, damit die Frische im Vordergrund bleibt.

Die Herkunft ist in vier Stufen geordnet: Petit Chablis, Chablis, Chablis Premier Cru und Chablis Grand Cru. Die Grand Crus liegen an einem einzigen Hang oberhalb des Ortes. Je höher die Stufe, desto mehr Tiefe und Haltbarkeit darfst du in der Regel erwarten.

Zum Essen ist Chablis ein Klassiker: Austern, Muscheln, gedämpfter Fisch, Geflügel, mit Zitrone und Kräutern. Probiere ihn auch einmal zu Ziegenfrischkäse.

Wenn du Chardonnay aus Deutschland suchst, schau im Shop beim Ausbau. Der 2023 Chardonnay Iphöfer Kronsberg trocken von Weinbau Nicolas Olinger reift laut Datenblatt im Holzfass, hat 6,2 g/l Säure und passt laut Datenblatt zu Käse und Vegetarischem.

Häufige Fragen

Aus welcher Rebsorte besteht Chablis?

Immer aus Chardonnay.

Schmeckt Chablis nach Holz?

Meist nicht. Viele Chablis reifen im Edelstahl oder in gebrauchten Fässern. Manche Premier und Grand Crus sehen auch Barrique.

Zu welchem Essen passt Chablis?

Zu Austern, Muscheln, Fisch und Geflügel. Seine Frische passt gut zu Zitrone und Kräutern.

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