Weingut Greiner

Weingut Greiner – biodynamische Weine aus Obereggenen im Markgräflerland

Schliengen-Obereggenen · Markgräflerland, Baden

Maximilian Greiner bewirtschaftet einen Hektar in Schliengen-Obereggenen im Markgräflerland seit 2017 biodynamisch nach Demeter-Vorgaben: spontan vergoren, ohne Schönung, im Holzfass ausgebaut. Zwei Gutedel-Weine, 11 und 18 €.

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Weine von Weingut Greiner

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Weingut Greiner

Weinberg von Weingut Greiner

Maximilian Greiner bewirtschaftet in Schliengen-Obereggenen im Markgräflerland einen Hektar Reben, seit 2017 biodynamisch nach den Vorgaben des Demeter-Verbands. Er verzichtet auf Schönung, lässt alle Weine spontan mit den eigenen Hefen vergären und baut jeden einzelnen im Holzfass aus. Ich führe das Weingut Greiner, weil hier jemand konsequent zu Ende denkt, was andere nur als Etikett verwenden. Seine Weine kaufst du bei mir direkt, mit Versand in ganz Deutschland.

Greiner im Sortiment: der Überblick

Aktuell habe ich zwei Weine von Greiner im Sortiment, beide aus der Rebsorte Gutedel, die international Chasselas heißt:

Weitere Weine kommen ins Sortiment.

Wer ist Maximilian Greiner? Vom Obsthof zum biodynamischen Weingut

Maximilian Greiner hat Önologie und Weinbau studiert und den Obsthof seines Vaters 2017 in ein biodynamisches Weingut umgebaut. Das war kein kosmetischer Schritt, sondern eine komplette Umstrukturierung des Betriebs, weil sich nicht jede Kultur für die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise eignet. Ein Rest der alten Obstflächen ist geblieben und wird heute zu Destillaten verarbeitet. Alle Rebflächen werden seither nach den Vorgaben des Demeter-Verbands bewirtschaftet, bei einem Hektar ist das ein überschaubarer, aber sehr persönlicher Betrieb.

Die Lagen: Sonnenstück, Steingässle und Paradies

Die Weinberge des Weinguts Greiner liegen im Herzen des Markgräflerlands, in der Vorbergzone des Schwarzwalds am Fuß des Hochblauen. Das ist Südbaden im Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz – eine Ecke, die klimatisch begnadet ist und trotzdem selten im Rampenlicht steht. Alle Lagen sind nach Süden bis Südwesten ausgerichtet, und vom Blauen kommen milde Föhnwinde ins Tal, die für gute Durchlüftung sorgen und den Trauben Frische erhalten.

  • Obereggener Sonnenstück: schwere Lehmböden mit hohem Humusanteil, hier stehen Weißburgunder und Gutedel.
  • Feuerbacher Steingässle: ein nach Süden offener Kessel, Lehmboden mit Jurakalk und viel Vulkangestein, dadurch stark eisenhaltig. Aus diesen Trauben entsteht der Pinot Noir Vulkan.
  • Gennenbacher Paradies: eine kalkreiche Steillage, oben Spätburgunder, weiter unten Pinot Meunier.
  • Mauchener Sonnenstück: fruchtbare Lösslehmböden, die viel Wasser speichern, ein Vorteil in heißen Sommern. Hier stehen Spätburgunder und Chardonnay.

So arbeitet Greiner im Keller

Maximilian arbeitet mit einer Korbpresse. Sie liefert Moste, die ohne Filtration und ohne weitere Behandlung vergoren werden können. Die Gärung läuft spontan mit den natürlichen Hefen des Weinbergs und ohne Temperatursteuerung, der Prozess wird bewusst nicht gesteuert. Die meisten Weine durchlaufen anschließend den biologischen Säureabbau und bleiben lange auf der Hefe, manche über mehrere Jahre. Geschönt wird grundsätzlich nicht, und jeder Wein sieht auf seinem Weg ein Holzfass, ohne dass die Rebsortentypizität darunter verschwindet.

Welcher Wein von Greiner passt zu mir?

  • Du willst Greiner erst einmal kennenlernen? Dann ist der 2023 Chasselas für 11 € der günstigere Einstieg.
  • Du möchtest zwei Jahrgänge und zwei Namen derselben Rebsorte vergleichen? Dann nimm beide: den 2022 Gutedel Steinkreuz für 18 € und den 2023 Chasselas.

Was Gutedel auszeichnet, liest du im Glossar-Eintrag Gutedel. Weitere Weine der Region findest du bei den Weinen aus Baden, alle Flaschen des Winzers in der Kollektion Weingut Greiner.

Nicht verwechseln: Weingut Greiner in Obereggenen

Greiner ist ein häufiger Name. In meinem Sortiment findest du ausschließlich die Weine von Maximilian Greiner aus Schliengen-Obereggenen im Markgräflerland.

Häufige Fragen zu Weingut Greiner

Wer ist das Weingut Greiner und wo liegt es?

Das Weingut Greiner liegt in Schliengen-Obereggenen im Markgräflerland in Südbaden. Maximilian Greiner hat den Obsthof seines Vaters 2017 in ein biodynamisches Weingut umgebaut und bewirtschaftet heute einen Hektar Reben.

Was bedeutet biodynamisch und Demeter beim Wein?

Biodynamisch ist eine ökologische Wirtschaftsweise im Weinberg. Demeter ist der Verband, der dafür die Vorgaben macht. Bei Maximilian Greiner werden alle Rebflächen seit 2017 nach den Vorgaben des Demeter-Verbands bewirtschaftet.

Was ist Gutedel und wie schmeckt er?

Gutedel ist eine Weißweinsorte, die im Markgräflerland eine lange Tradition hat. Die Sorte gilt als eher zurückhaltend und leicht im Stil. Mehr dazu im Glossar-Eintrag Gutedel.

Was ist der Unterschied zwischen Gutedel und Chasselas?

Es ist dieselbe Rebsorte. Gutedel ist der deutsche Name, Chasselas die international übliche Bezeichnung. Bei Greiner gibt es beide Schreibweisen: den 2022 Gutedel Steinkreuz und den 2023 Chasselas.

Welche Weine von Greiner gibt es bei Wein im Revier und was kosten sie?

Aktuell der 2022 Gutedel Steinkreuz für 18 € und der 2023 Chasselas für 11 €. Der aktuelle Preis steht immer auf der jeweiligen Produktseite.

Was bedeutet spontan vergoren und ohne Schönung?

Spontan vergoren heißt, dass die Gärung mit den natürlichen Hefen des Weinbergs startet, ohne zugesetzte Reinzuchthefe. Ohne Schönung heißt, dass der Wein nicht mit zusätzlichen Mitteln geklärt wird. Beides gehört bei Maximilian Greiner zum Keller. Mehr zur Spontangärung im Glossar.

Welcher Wein von Greiner eignet sich für den Einstieg?

Wenn du Greiner kennenlernen möchtest, nimm den 2023 Chasselas für 11 €. Der 2022 Gutedel Steinkreuz kostet 18 €.

Wie schnell wird geliefert und was kostet der Versand?

Ab 100 € Bestellwert liefere ich versandkostenfrei. Aktuelle Versandkosten und Lieferzeiten findest du auf der Versandseite.

„Kein festes Rezept, sondern jeder Jahrgang und jedes Lesegut einzeln betrachtet. Die Arbeit passiert im Weinberg, damit im Keller möglichst wenig eingegriffen werden muss. Zeit, Holzfass und ein gesunder Most statt Technik.“