Für Daniel Bach ist Weinmachen handwerkliche Arbeit: am Weinstock Hand anlegen, den Boden richtig bearbeiten, die Drahtanlage in Schuss halten – und im Keller die Qualität, die er im Weinberg erntet, zu einem authentischen Wein verarbeiten. Vieles, was er dafür braucht, baut er sich selbst; sein größtes Projekt war der Ausbau seines eigenen Barrique-Kellers.
Ich bin über einen Podcast auf Daniel Bach aufmerksam geworden und seitdem großer Fan seines im Holz gereiften Weißburgunders – eine wirklich gut gelungene Symbiose aus Holz, Reduktion und zurückhaltender Frucht.
2014 gründete er seine Wein-Werkstatt nach der Rückkehr aus Neuseeland, wo er für das renommierte Weingut Felton Road arbeitete. Angefangen hat er mit einem alten Schlepper seines Großvaters und zwei Spätburgunder-Parzellen in Riegel; seither wächst der Betrieb kontinuierlich weiter, jede verkaufte Flasche wird reinvestiert.
2016 machte er seinen Winzermeister und sammelte fast 12 Jahre bei Bernhard Huber in Malterdingen Erfahrung im An- und Ausbau von Spätburgunder. Seit seiner Gründung 2014 arbeitet er nach den Grundsätzen des ökologischen Weinbaus, seit 2017 komplett in Eigenregie. 2018 begann er die Zertifizierung – der Jahrgang 2020 ist sein erster offizieller Ökowein.