Chassagne-Montrachet ist ein Weindorf im Süden der Côte de Beaune in Burgund. Es ist vor allem für weißen Chardonnay bekannt, erzeugt aber auch Rotwein aus Pinot Noir.
Chassagne-Montrachet ist eine Weinbaugemeinde in Burgund, im Süden der Côte de Beaune. Das Dorf trägt seinen zweiten Namensteil nach dem berühmten Weinberg Montrachet, den es sich mit dem Nachbarort Puligny-Montrachet teilt. Hier entstehen Weißweine aus Chardonnay und Rotweine aus Pinot Noir, beide unter der Herkunft Chassagne-Montrachet.
Der Boden besteht aus Kalk und Mergel. Er sorgt dafür, dass die Weine bei aller Fülle eine frische Säure und eine mineralische Spannung behalten. Die Weißen zeigen oft reife Zitrus- und Steinfrucht, Haselnuss und eine cremige Textur, vor allem wenn sie im Holz reifen. Die Roten sind kirschfruchtig.
Wie überall in Burgund zählt die Lage. Es gibt Premier-Cru-Lagen wie Les Caillerets, Les Vergers und Les Chenevottes. An der Spitze der Hierarchie stehen die Grand Crus. Auf dem Gebiet von Chassagne liegen Teile von Le Montrachet und Bâtard-Montrachet sowie die Lage Criots-Bâtard-Montrachet. Sie gehören zu den bekanntesten Weißweinlagen Burgunds.
Wenn du die Richtung kennenlernen willst, schau auf zwei Chardonnays von Weingut Andres: Beim 2024 Haardt Herzog Chardonnay trocken und beim 2025 Haardt Chardonnay steht im Datenblatt Kalkmergel als Boden (beim Herzog zusätzlich Buntsandstein) und Barrique als Ausbau. Beide kommen aus der Pfalz und sind eigenständige Weine, keine Nachahmung.