Kennst du das? Ein Geburtstag steht an, ein Dankeschön ist fällig oder Weihnachten rückt näher – und du möchtest Wein verschenken. Aber welcher? Trocken oder lieber fruchtig, Riesling oder Burgunder, Rot oder Weiß? Genau an dieser Stelle habe ich früher selbst oft gezögert. Denn ein Wein, der nicht zum Geschmack des Beschenkten passt, ist am Ende kein Geschenk, sondern Zufall. Deshalb gibt es bei mir den Wein-im-Revier-Gutschein.
So funktioniert der Weingutschein
Du wählst den Betrag: 25, 50, 75, 100 oder 250 Euro. Dann trägst du die E-Mail-Adresse der beschenkten Person ein, wenn du magst mit Namen und einer persönlichen Nachricht von bis zu 200 Zeichen. Auf Wunsch legst du außerdem ein Datum fest, an dem der Gutschein verschickt werden soll. So landet er zum Beispiel am 24. Dezember oder pünktlich am Geburtstag im Postfach – auch wenn du längst bestellt hast. Wählst du kein Datum, geht er direkt raus.
Die beschenkte Person bekommt eine E-Mail mit dem Gutscheincode, deiner Nachricht und einem Link, über den sich der Gutschein ansehen und ausdrucken lässt. Du selbst erhältst eine Bestätigung, damit du weißt, dass alles angekommen ist.
Einlösen: einfach und flexibel
Eingelöst wird der Gutschein im Checkout, ganz normal per Code. Er gilt für mein komplettes Sortiment. Der Beschenkte sucht sich also selbst aus, was ihn anspricht – einen Riesling aus der Pfalz, einen Wein aus dem Portfolio der kleineren Winzer oder gleich ein Weinpaket. Und wenn der Bestellwert unter dem Gutscheinwert liegt, verfällt nichts: Das Restguthaben bleibt erhalten und lässt sich beim nächsten Einkauf nutzen.
Welcher Betrag passt wozu?
Meine Faustregel: 25 Euro sind ein schönes Dankeschön, etwa für die Nachbarin, die deine Pakete annimmt. Mit 50 Euro sucht sich der Beschenkte eine richtig gute Flasche für einen besonderen Abend aus. 75 oder 100 Euro passen zu runden Geburtstagen oder Jubiläen, weil sich damit mehrere Flaschen oder ein Paket ausgehen. Und die 250 Euro sind für die ganz großen Anlässe gedacht.
Gutschein oder lieber ein Weinpaket?
Wenn du den Geschmack der Person gut kennst, ist ein Weinpaket eine wunderbare Alternative: Ich stelle die Weine zusammen, du musst nichts entscheiden. Weißt du dagegen nicht genau, was gefällt, oder möchtest du die Wahl bewusst dem Beschenkten überlassen, ist der Gutschein die sichere Lösung. Er passt immer, und niemand muss eine Flasche umtauschen.
Mein Fazit
Ein Weingutschein ist für mich das ehrlichste Geschenk unter den Weingeschenken: Er schenkt Vorfreude und die Freiheit, selbst zu entdecken. Wenn du magst, verpackst du ihn mit einer persönlichen Nachricht so, dass er sich nicht nach Verlegenheitslösung anfühlt, sondern nach genau dem, was er ist: eine Einladung zu einem guten Glas.