Wie schmeckt Weißburgunder?
Birne, gelber Apfel, Zitrus, eine feine Nussnote und eine mittlere, runde Säure. Im Edelstahl wirkt er frisch und schlank, im Holzfass kommen Cremigkeit, Vanille und Tiefe dazu, wie beim Weissburgunder von Daniel Bach aus Baden. Er gehört zur Burgunder-Familie und ist darin der ruhige Typ: weniger Wucht als der Grauburgunder, weniger Farbe und Gerbstoff als der Spätburgunder, dafür viel Trinkfluss. Mehr dazu im Glossar-Eintrag zum Weißburgunder.
Herkunft im Sortiment
Aus Baden kommt Bachs Holzfass-Weißburgunder, von der Mosel der fruchtige Ürziger Würzgarten von C.H. Berres im Edelstahl mit etwas Restsüße. Aus der Pfalz kommt die Cuvée von Andres: 60 Prozent Weissburgunder, 40 Prozent Chardonnay, zu 70 Prozent im großen Holzfass ausgebaut.
Was passt zu Weißburgunder?
Gebratenes Hühnchen, gegrillter Fisch, cremige Pasta, Spargel, Wurzelgemüse und Ziegen- oder Schnittkäse. Der fruchtige Würzgarten passt zu leicht gewürzter Küche. Der Sekt 1215 Blanc et Noir ist ein feiner Aperitif und schmeckt zu Austern, Meeresfrüchten und leichten Vorspeisen.
Temperatur und Glas
10 bis 12 Grad sind ideal, Holzfass-Weine gern kurz in der Karaffe. Als Universalglas passt das Gabriel-Glas.
Häufige Fragen
Ist Weißburgunder süß oder trocken?
Meist trocken. Eine Ausnahme ist der fruchtige Ürziger Würzgarten von Berres mit spürbarer Restsüße. Die Werte stehen bei jedem Wein.
Weißburgunder oder Grauburgunder, was ist der Unterschied?
Weißburgunder ist meist zarter und frischer, Grauburgunder voller und würziger. Mehr zum Vergleich im Glossar-Eintrag zum Grauburgunder.
Sind Chardonnay und Weißburgunder das Gleiche?
Nein, aber sie sind verwandt und werden gern verwechselt. Weißburgunder ist feiner und nussiger, Chardonnay formbarer und im Barrique cremiger.
Wie nennt man Weißburgunder noch?
International Pinot Blanc, in Italien Pinot Bianco, in Deutschland oft auch Weißer Burgunder.