Barrique

Barrique ist ein kleines Eichenfass, in dem ein Wein reift, bevor er in die Flasche kommt. Das Holz kann ihm Röst- und Vanillenoten und eine rundere Textur mitgeben.

Ein Barrique ist ein kleines Eichenfass, klassisch mit 225 Litern. Weil der Wein im Verhältnis zur Fassgröße viel Holzkontakt hat und durch die Fassdauben minimal Sauerstoff aufnimmt, verändert er sich dort stärker als im großen Fass: Es kommen Noten wie Vanille, Toast oder Röstaromen dazu, und die Textur wird oft weicher und runder.

Entscheidend ist für mich die Dosierung. Einen guten Barrique-Wein erkenne ich daran, dass ich das Holz eher als Struktur spüre, als es zu schmecken. Dazu kommt das Alter des Fasses: Ein neues Fass gibt deutlich mehr ab als eines, das schon mehrere Jahre im Keller liegt.

In meinem Sortiment findest du Barrique zum Beispiel bei zwei Chardonnays von Weingut Andres: dem 2024 Haardt Bürgergarten Chardonnay Erste Lage und dem 2024 Haardt Herzog Chardonnay trocken. Bei Rotwein steht Barrique im Datenblatt des 2021 Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder trocken von Weingut Peter Kriechel und beim 2018 Kolos von Edi Simcic. Und ein Sonderfall: Der 9294 Blanc de Blancs Brut Nature von Weingut Andres kombiniert Barrique mit Flaschengärung.

Wenn du Holz nicht magst, achte im Shop auf das Feld „Ausbau“. Dort siehst du sofort, ob der Wein im Barrique, im Edelstahl oder im Holzfass gereift ist.

Passende Weine aus meinem Sortiment

Häufige Fragen

Schmeckt jeder Barrique-Wein nach Vanille?

Nein. Wie stark das Holz durchkommt, hängt vom Alter des Fasses, der Dauer und der Handschrift des Winzers ab. Manche Weine zeigen es kaum.

Ist Barrique nur etwas für Rotwein?

Nein, auch Weißweine wie Chardonnay reifen im Barrique. Bei Rotwein ist es aber verbreiteter.

Wie erkenne ich im Shop, ob ein Wein im Barrique war?

Im Datenblatt steht beim Ausbau, womit der Wein reift. Barrique ist dort ausdrücklich genannt.

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