Asti

Asti ist eine Herkunft im Piemont, aus der zwei süße, aromatische Weine aus Moscato Bianco stammen: der Schaumwein Asti und der leicht perlende Moscato d'Asti.

Rund um die Stadt Asti im italienischen Piemont wächst die Rebsorte Moscato Bianco, die in Deutschland auch Muskateller genannt wird. Daraus entstehen zwei Weine mit eigener Herkunftsbezeichnung (DOCG): der Asti, früher auch Asti Spumante genannt, und der Moscato d'Asti.

Der Asti ist ein vollperlender Schaumwein. Er ist süß, hat meist rund 7 bis 9 Volumenprozent Alkohol und duftet nach Muskat, Pfirsich, Orangenblüte und Zitrus. Hergestellt wird er in der Regel im Tank, die zweite Gärung findet also nicht in der Flasche statt, sondern im Drucktank. Details dazu findest du bei der Charmat-Methode.

Der Moscato d'Asti ist die leisere Variante. Er perlt nur leicht, hat oft noch weniger Alkohol (meist um 5 Prozent) und eine deutliche Süße, die von lebendiger Säure begleitet wird. Beide Weine bringen ein ausgeprägtes Traubenaroma mit, das ist typisch für Muskateller.

Beim Genuss sind sie unkompliziert: gut gekühlt als Aperitif, zu Obstkuchen, Gebäck oder Desserts, bei Moscato d'Asti auch zu einfachen Käsen. Den Namen solltest du nicht mit dem Barbera d'Asti verwechseln, das ist ein trockener Rotwein aus derselben Gegend.

Die Böden rund um Asti bestehen aus Kalk, Sand und Mergel, nicht aus Vulkangestein.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Asti und Moscato d'Asti?

Asti ist ein vollperlender Schaumwein mit etwas mehr Alkohol. Moscato d'Asti perlt nur leicht und ist meist noch niedriger im Alkohol.

Ist Asti trocken oder süß?

Süß. Beide Weine haben deutliche Restsüße, die durch die Säure frisch bleibt.

Ist Asti Champagner?

Nein. Asti kommt aus dem Piemont, wird aus Moscato Bianco gemacht und meist im Tank vergoren. Champagner kommt aus der Champagne.

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