Perlage

Perlage nennt man die Perlen aus Kohlensäure, die im Glas von unten nach oben steigen. Fein und beständig gilt sie bei Sekt als ein Zeichen für sorgfältige Arbeit.

Perlage, abgeleitet vom französischen „perler“ (perlen), bezeichnet die Bläschen von Kohlensäure in Sekt, Champagner und anderen Schaumweinen: wie groß sie sind, wie sie aufsteigen und wie lange sie anhalten. Als gut gilt eine Perlage, wenn die Bläschen fein sind, gleichmäßig aufsteigen und lange im Glas bleiben.

Zu sehen ist die Perlage vor allem im Glas. Was sie beeinflusst, ist eine Mischung aus mehreren Dingen: dem Herstellungsverfahren, der Zeit auf der Hefe, der Serviertemperatur und der Sauberkeit des Glases. Ein feinperliger Sekt ist aber kein Garant für einen Wein, der dir schmeckt. Die Perlage ist ein Teil des Gesamteindrucks, nicht der ganze.

Im Datenblatt meiner Weine steht zur Perlage nichts. Das ist ehrlich gesagt auch nichts, was sich in einer Zahl ausdrücken ließe. Wenn du sie trotzdem vergleichen willst, probiere die drei Flaschengärungs-Sekte von Weingut Andres nacheinander: 9294 Blanc de Blancs Brut Nature, 6670 Rosé extra Brut und 1215 Blanc et Noir Brut. Die empfohlene Trinktemperatur liegt laut Datenblatt bei 6 bis 8 Grad.

Mein Vorschlag: Achte beim ersten Schluck auf die Größe der Bläschen, darauf, wie lange sie aufsteigen, und darauf, ob sie sich am Gaumen cremig oder eher grob anfühlen. Du brauchst dafür kein Vorwissen, nur ein sauberes Glas und etwas Aufmerksamkeit.

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Häufige Fragen

Was bedeutet Perlage?

Die Perlen aus Kohlensäure im Glas, also Größe, Aufstieg und Dauer der Bläschen bei Sekt, Champagner und Co.

Woran erkennt man eine gute Perlage?

Fein, gleichmäßig aufsteigend und lang anhaltend. Sie ist aber nur ein Teil der Qualität und kein Beweis für einen guten Wein.

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