Brut

Brut ist eine Geschmacksstufe bei Sekt und Champagner und bedeutet: weniger als 12 Gramm Zucker pro Liter. Das ist trockener, als viele denken, denn „trocken“ auf dem Etikett heißt beim Sekt süßer als Brut.

Brut ist eine Geschmacksstufe bei Sekt, Champagner und anderem Schaumwein. Sie bedeutet, dass der Wein weniger als 12 Gramm Zucker pro Liter enthält. Das Wort kommt aus dem Französischen und steht für „herb“. Welche Stufe auf der Flasche steht, bestimmt die Dosage, mit der der Sekt nach dem Entfernen der Hefe aufgefüllt wird.

Die Skala ist für Einsteiger überraschend: Von trocken nach süß folgen Brut Nature (unter 3 g/l), Extra Brut (0 bis 6 g/l), Brut (unter 12 g/l), Extra Trocken (12 bis 17 g/l), Trocken (17 bis 32 g/l), Halbtrocken (32 bis 50 g/l) und Mild (über 50 g/l). „Trocken“ auf einem Sekt ist also süßer als „Brut“.

Im Shop findest du Brut zum Beispiel beim 1215 Blanc et Noir Brut von Weingut Andres: 5,0 g/l Restzucker, 7,3 g/l Säure und 12,0 % Alkohol. Der 2021 Rosé Brut VDP.SEKT.PRESTIGE® von Weingut Fritz Allendorf liegt bei 3,5 g/l. Die Bereiche überschneiden sich, deshalb darf ein Sekt mit diesem Wert sowohl Brut als auch Extra Brut heißen.

Mir ist wichtig: Die Zahl allein erzählt nicht alles. Viel Säure lässt einen Sekt trockener wirken, reife Frucht macht ihn weicher. Schau im Datenblatt auf beide Werte.

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Häufige Fragen

Was bedeutet Brut?

Eine Geschmacksstufe bei Sekt und Champagner mit weniger als 12 g/l Restzucker. Das Wort heißt auf Französisch „herb“.

Was ist der Unterschied zwischen Sekt trocken und Sekt brut?

Brut hat weniger Zucker (unter 12 g/l). „Trocken“ liegt bei 17 bis 32 g/l und schmeckt deutlich süßer.

Was bedeutet demi-sec?

Das ist die französische Bezeichnung für „halbtrocken“, also 32 bis 50 g/l Zucker. Auf deutschen Sekten findest du dafür meist „halbtrocken“.

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