Ein Aperitif ist ein leichtes, meist trockenes und kühl serviertes Getränk vor dem Essen, das auf die Mahlzeit einstimmt. Klassiker sind Schaumwein, Sherry und frische Weißweine.
Das Wort kommt aus dem Lateinischen („aperire“, öffnen) über das Französische und meint ein Getränk vor dem Essen, das den Gaumen auf die Mahlzeit einstimmen soll. Es ist vor allem ein kleiner Auftakt: Man kommt an, stößt an und ist im Gespräch, bevor der erste Gang auf dem Tisch steht.
Was macht einen guten Aperitif aus? Meistens ist er leicht im Alkohol, trocken oder nur dezent süß, hat frische Säure oder eine feine Bitternote und wird gekühlt serviert. Süße und Schwere würden dem Essen eher die Spannung nehmen. Klassische Beispiele sind Schaumwein wie Sekt, Crémant oder Champagner, trockener Sherry (Fino, Manzanilla), Wermut, bittere Aperitifs wie Campari und frische, nicht zu kräftige Weißweine.
Im Shop führt das Datenblatt „Passt zu“ bei drei Schaumweinen von Weingut Andres den Aperitif: dem 1215 Blanc et Noir Brut, dem 6670 Rosé extra Brut und dem 9294 Blanc de Blancs Brut Nature. Alle drei sind Flaschengärungen, und laut Datenblatt trinkst du sie bei 6 bis 8 Grad. Der Restzucker liegt bei 5,0, 3,0 und 0,0 Gramm pro Liter. Schaumwein verbindet Frische, feine Perlen und wenig Süße, deshalb eignet er sich gut für den Anfang eines Abends.
Dazu passen kleine, salzige Häppchen wie Oliven, Nüsse, Käsewürfel oder Salzgebäck. Das Salz und das Fett spielen schön mit der Säure und der Perlage.
Welcher Wein eignet sich als Aperitif?
Am besten ein leichter, trockener und frischer Wein, zum Beispiel Schaumwein oder ein spritziger Weißwein. Schwere, süße oder stark holzgeprägte Weine passen eher zum Essen.
Wie kalt serviert man einen Aperitif?
Schaumweine trinkst du gut gekühlt. Bei den oben genannten Sekten von Weingut Andres nennt das Datenblatt 6 bis 8 Grad.
Was ist der Unterschied zwischen Aperitif und Digestif?
Der Aperitif wird vor dem Essen getrunken und soll einstimmen, der Digestif danach und ist meist kräftiger und oft süßer.