Dry Creek Valley ist ein Weinanbaugebiet im Sonoma County in Kalifornien. Bekannt ist es für Zinfandel von alten Reben, daneben wachsen Cabernet Sauvignon, Sauvignon Blanc und Chardonnay.
Dry Creek Valley liegt in Kalifornien, im Norden von Sonoma County, nordwestlich der Stadt Healdsburg. Es ist ein schmales Tal von rund 25 Kilometern Länge, durch das der Dry Creek fließt. Die Herkunft ist als AVA (American Viticultural Area) offiziell abgegrenzt. Das ist eine geografische Gebietsangabe und kein Qualitätssiegel.
Das Klima ist mild und sonnig, Nebel vom Pazifik und kühle Nächte machen sich bemerkbar. Im Süden ist es etwas kühler, im Norden wärmer. Die Böden reichen von Schwemmland im Talgrund über Schotter bis zu rotem Lehm an den Hängen. Diese Vielfalt macht mehrere Rebsorten möglich. Kleine, familiengeführte Weingüter prägen das Bild.
Bekannt ist das Dry Creek Valley vor allem für Zinfandel. Viele Rebstöcke sind alt, und aus ihnen entstehen kräftige, fruchtige Rotweine mit Aromen von dunklen Beeren, Pfeffer und Gewürzen. Zinfandel ist genetisch identisch mit dem italienischen Primitivo. Daneben wachsen Cabernet Sauvignon, Merlot, Chardonnay und Sauvignon Blanc.
Die Rebsorten kennst du auch von mir, nur aus anderen Ländern. Der 2018 Kolos von Edi Simcic aus dem Goriška Brda in Slowenien besteht laut Datenblatt aus Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Merlot. Der 2020 Fojana Sauvignon Single Vinyard stammt vom selben Weingut. Mit dem kalifornischen Stil haben diese Weine nichts direkt zu tun, sie zeigen aber, wie unterschiedlich dieselbe Sorte ausfallen kann.
Wo liegt das Dry Creek Valley?
In Kalifornien, im Norden des Sonoma County, bei Healdsburg.
Wofür ist das Dry Creek Valley bekannt?
Vor allem für Zinfandel von alten Reben, dazu für Cabernet Sauvignon und Sauvignon Blanc.
Was bedeutet AVA?
American Viticultural Area, ein offiziell abgegrenztes Weinanbaugebiet in den USA. Eine Qualitätsstufe ist das nicht.