Beaujolais

Beaujolais ist eine Weinregion nördlich von Lyon. Der Rotwein besteht aus der Rebsorte Gamay und ist meist fruchtig, leicht im Gerbstoff und gut gekühlt zu trinken.

Beaujolais liegt im Osten Frankreichs, nördlich von Lyon, direkt südlich von Burgund. Die Region ist vor allem für Rotwein aus der Sorte Gamay bekannt. Gamay hat dünne Schalen und liefert Weine mit wenig Gerbstoff, lebendiger Säure und Aromen von roten Beeren, Kirsche und manchmal Veilchen.

Typisch ist die Art der Gärung. Viele Beaujolais werden ganz oder teilweise aus ganzen, unzerdrückten Trauben vergoren. Das nennt man Kohlensäuremaischung (Carbonic Maceration). Sie betont die Frucht und hält den Gerbstoff niedrig.

Es gibt drei Stufen. Der einfache Beaujolais und der Beaujolais-Villages sind meist unkompliziert und jung zu trinken. Darüber stehen zehn Crus, die nach ihren Orten heißen, etwa Fleurie, Morgon und Moulin-à-Vent. Sie haben mehr Struktur, oft auf Granitböden, und mancher Cru kann einige Jahre reifen.

Bekannt ist auch der Beaujolais Nouveau, ein sehr junger Wein, der traditionell am dritten Donnerstag im November freigegeben wird.

Ein Beaujolais schmeckt leicht gekühlt am besten und passt zu Geflügel, Wurst und Käse, zu Pasta mit Tomatensauce und zu Pilzen.

Gamay führe ich nicht, dafür aber den 2024 Haardt Spätburgunder von Weingut Andres, der laut Datenblatt zu Geflügel, hellem Fleisch und Käse passt und bei 12 bis 14 Grad serviert werden soll. Das ist ein anderer Wein mit eigener Sorte, die Idee vom kühl getrunkenen Rotwein verbindet beide.

Häufige Fragen

Aus welcher Rebsorte wird Beaujolais gemacht?

Aus Gamay. Es gibt auch etwas Weißwein aus Chardonnay.

Wie viele Crus gibt es im Beaujolais?

Zehn, darunter Fleurie, Morgon, Moulin-à-Vent und Brouilly.

Was ist Beaujolais Nouveau?

Ein sehr junger Beaujolais, der traditionell am dritten Donnerstag im November in den Verkauf kommt.

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