Gutedel (Chasselas)

Gutedel ist eine alte weiße Rebsorte, die in Deutschland vor allem im Markgräflerland in Baden wächst. In der Schweiz und international heißt sie Chasselas. Die Weine sind meist leicht, mild und unkompliziert.

Gutedel ist eine weiße Rebsorte. International und in der Schweiz kennst du sie als Chasselas. In Deutschland wächst sie vor allem im Markgräflerland in Baden. Die Weine sind meist leicht und mild, mit zurückhaltender Säure, und lassen sich gut zum Essen trinken.

Im Shop gibt es zwei Gutedel von Weingut Greiner. Der 2022 Gutedel Steinkreuz stammt aus der Lage Obereggener Sonnenstück im Markgräflerland. Er reifte im gebrauchten Holzfass, hat 11,0 % Alkohol, 0,9 g/l Restzucker und 4,9 g/l Säure. Im Datenblatt stehen als Merkmale unfiltriert, spontanvergoren, ungeschwefelt und biologischer Säureabbau, dazu die Empfehlung, ihn 30 Minuten zu karaffieren. Laut Datenblatt passt er zu Fisch und Meeresfrüchten, vegetarischen Gerichten und Käse oder einfach solo. Der 2023 Chasselas von Weingut Greiner (Baden) reifte im Holzfass und hat ebenfalls 11,0 % Alkohol, dazu 1,6 g/l Restzucker und 5,6 g/l Säure.

Ich mag an Gutedel, dass er sich nicht in den Vordergrund drängt. Er ist kein Wein, der dich mit Wucht überzeugen will, sondern einer für ruhige Abende und entspannte Tischrunden. Wenn du die Rebsorte kennenlernen willst, probiere die beiden Greiner-Weine nacheinander. Du siehst dann gleich, wie sehr Lage und Ausbau auch bei einer so leichten Sorte Unterschiede machen.

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Häufige Fragen

Sind Fendant und Chasselas das Gleiche?

Es ist dieselbe Rebsorte. Chasselas ist ihr internationaler und Schweizer Name, Gutedel der deutsche. Fendant nennt man den Chasselas im Schweizer Wallis.

Wo wird Gutedel angebaut?

Bekannt ist der Anbau vor allem in der Schweiz und in Deutschland, hier im Markgräflerland in Baden. Beide Gutedel im Shop kommen von Weingut Greiner aus Baden.

Wie schmeckt Gutedel?

Meist leicht, mild und zurückhaltend in der Säure. Bei den beiden Greiner-Weinen liegt die Säure im Datenblatt bei 4,9 und 5,6 g/l, der Alkohol bei 11,0 %.

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