Cuvée

Eine Cuvée ist ein Wein aus mehreren Rebsorten, Lagen oder Fässern, die der Winzer bewusst zusammenfügt. Sie sagt etwas über den Stil, nicht über die Qualität.

Eine Cuvée ist ein Wein, der aus mehreren Rebsorten, Lagen oder Fässern zusammengestellt wird. Der Winzer mischt die Teile, bis das Ergebnis zu dem Stil passt, den er erreichen will. Der Begriff kommt aus dem Französischen, das Zusammenfügen selbst nennt man dort Assemblage. Eine Cuvée ist ein Stilmittel, kein Qualitätsurteil.

Im Sortiment findest du das in mehreren Varianten. Die 2024 Pur Pur Cuvée trocken von Weingut Andres vereint laut Datenblatt Cabernet Sauvignon, Merlot und Spätburgunder und reift im Barrique. Bei Edi Simcic aus Goriška Brda stehen der 2018 Kolos und der 2021 Duet im Shop, beide aus Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Merlot. Im Weißwein gibt es den 2025 Weissburgunder und Chardonnay trocken von Andres, und der 2023 Jubilus blanc halbtrocken von Weingut Peter Kriechel von der Ahr kombiniert Riesling, Rivaner, Solaris und Würzer.

Auch Sekt ist oft eine Cuvée: Der 1215 Blanc et Noir Brut von Andres besteht aus Spätburgunder und Weißburgunder, der 6670 Rosé extra Brut aus Chardonnay und Spätburgunder.

Ich mag Cuvées, weil der Winzer hier seine Handschrift zeigt. Er sucht nicht eine Rebsorte aus, sondern setzt Stärken zusammen. Die Rebsorten kannst du im Datenblatt jedes Weins nachlesen, die Mengenanteile stehen dort allerdings nicht.

Häufige Fragen

Was versteht man unter Cuvée?

Einen Wein, der aus mehreren Rebsorten, Lagen oder Fässern gemischt wurde. Die Mischung entscheidet der Winzer.

Ist eine Cuvée minderwertig?

Nein. Das Wort sagt nichts über die Qualität. Es gibt einfache und sehr hochwertige Cuvées, so wie es bei sortenreinen Weinen auch ist.

Was ist der Unterschied zwischen Assemblage und Cuvée?

Im Alltag werden beide Wörter oft gleich benutzt. Genau genommen ist Assemblage das Zusammenfügen, Cuvée das Ergebnis.

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