Aligoté ist eine weiße Rebsorte aus Burgund. Ihre Weine sind frisch, säurebetont und zitrusfruchtig. Sie bilden die Grundlage des Kir, dem Aperitif mit Crème de Cassis.
Aligoté ist eine weiße Rebsorte aus Burgund und dort nach dem Chardonnay die zweitwichtigste weiße Sorte. Beide stammen von denselben Eltern ab, nämlich Pinot und Gouais Blanc. Der Wein heißt in Burgund Bourgogne Aligoté. Ein Ort hat sogar eine eigene Herkunft allein für diese Sorte, Bouzeron.
Aligoté bringt Weine mit frischer, hoher Säure hervor, mit Aromen von Zitrone, grünem Apfel und manchmal Kräutern und Blüten. Sie sind leichter und schlanker als Chardonnay, selten vom Holz geprägt und werden meist jung getrunken. Weine von alten Reben haben mehr Tiefe. Außerhalb Burgunds wird die Sorte auch in Osteuropa angebaut, etwa in Moldau und Rumänien.
Berühmt ist der Aligoté durch den Kir. Dafür gibt man in ein Glas Aligoté einen Schuss Crème de Cassis, einen Likör aus schwarzen Johannisbeeren. Benannt ist der Kir nach Félix Kir, einem früheren Bürgermeister von Dijon. Mit Schaumwein statt Weißwein heißt der Drink Kir Royal.
Zum Essen passt Aligoté gut, weil er so frisch ist: Austern, Meeresfrüchte, gebratener Fisch und, wie in Burgund, Gougères, ein warmes Käsegebäck. Serviert wird er gut gekühlt bei etwa 8 bis 10 Grad.
Aligoté hat lange im Schatten des Chardonnay gestanden. Wer klassische Burgunder-Weißweine kennt, findet darin einen Wein mit ganz eigenem, frischem Charakter.
Was ist Aligoté?
Eine weiße Rebsorte aus Burgund, die frische, säurebetonte Weine mit Zitrus- und Apfelaromen liefert.
Wofür verwendet man Aligoté?
Pur als frischen Weißwein oder im Kir, dem Aperitif mit Crème de Cassis.
Ist Aligoté mit Chardonnay verwandt?
Ja, beide Sorten haben dieselben Eltern, Pinot und Gouais Blanc. Sie sind aber eigenständige Rebsorten.