Löss-Lehm

Lösslehm ist verwitterter Löss, aus dem der Kalk ausgewaschen wurde und der dadurch lehmiger geworden ist. Er speichert Wasser gut und ist tiefgründig.

Löss-Lehm (Lösslehm) entsteht, wenn Löss, also der in der Eiszeit abgelagerte Windstaub, über sehr lange Zeit verwittert. Regenwasser wäscht den Kalk aus, der Boden verlehmt und wird dichter und etwas schwerer. Er bleibt aber tiefgründig, speichert Wasser gut und ist nährstoffreich.

Für die Reben heißt das: Sie finden auch in trockeneren Phasen Wasser und werden gut versorgt. Weine von solchen Böden werden häufig als kräftiger und weicher beschrieben, das ist aber eine Tendenz und kein Beweis. Lage, Rebsorte, Ertrag und Ausbau wirken immer mit.

Im Sortiment taucht Löss-Lehm beim 2025 Grauburgunder trocken von Weingut Andres auf. Das Datenblatt nennt als Boden Buntsandstein und Löss-Lehm. Der Wein hat 12,0 % Alkohol, 3,8 g/l Restzucker und 5,1 g/l Säure, reift in Edelstahl und Großem Holzfass und passt laut Datenblatt zu Fisch und Meeresfrüchten, Geflügel, Käse und Vegetarischem. Empfohlene Trinktemperatur 8 bis 10 Grad, Trinkfenster 2026 bis 2028.

Wenn du den Unterschied zum reinen Löss schmecken willst: Probiere den Grauburgunder neben dem 2024 Deidesheim Kieselberg Riesling trocken, bei dem Buntsandstein und Löss stehen. Zwei Rebsorten, ähnlicher Untergrund, ganz unterschiedliche Weine.

Passende Weine aus meinem Sortiment

Häufige Fragen

Was ist Lösslehm?

Verwitterter Löss, aus dem der Kalk ausgewaschen wurde. Der Boden ist lehmiger, tiefgründig und speichert Wasser gut.

Wie wirkt Lehmboden auf den Wein?

Häufig werden Weine von Lehmböden als kräftiger und weicher beschrieben. Das ist eine Tendenz, die sich nicht eindeutig belegen lässt.

Verwandte Begriffe