Frühburgunder ist eine rote Rebsorte, eine früher reifende Mutation des Spätburgunders. In Deutschland ist er vor allem von der Ahr bekannt.
Frühburgunder (auch Pinot Noir Précoce) ist eine rote Rebsorte und eine Mutation des Spätburgunders. Der Name verrät den Unterschied: Er reift früher. Das macht ihn in kühlen Lagen interessant, weil die Trauben ihre Reife zuverlässiger erreichen. In Deutschland ist er vor allem an der Ahr zu Hause.
Wie Spätburgunder ist Frühburgunder eher ein Wein für feine Frucht und Eleganz als für Wucht. Wie er sich im Detail unterscheidet, lernst du am besten im direkten Vergleich.
Diesen Vergleich kannst du bei Weingut Peter Kriechel von der Ahr machen. Im Shop steht der 2021 Jubilus Frühburgunder Goldkapsel mit 13,5 % Alkohol, 2,4 g/l Restzucker und 5,1 g/l Säure. Er reift laut Datenblatt in Barrique und Holzfass, empfohlene Trinktemperatur 16 bis 18 Grad, Trinkfenster 2023 bis 2028, passend zu Käse, Geflügel und Rotem Fleisch. Daneben steht vom selben Weingut der 2021 Walporzheimer Kräuterberg Spätburgunder trocken: ebenfalls 13,5 % Alkohol, 1,6 g/l Restzucker, 5,6 g/l Säure, ebenfalls Barrique und Holzfass.
Zwei Weine, ein Weingut, ein Jahrgang und gleicher Ausbau: Das ist ein guter Vergleich, um die Rebsorte besser kennenzulernen.
Was ist der Unterschied zwischen Frühburgunder und Spätburgunder?
Frühburgunder ist eine Mutation des Spätburgunders und reift früher. Im Glas fällt der Unterschied je nach Winzer und Jahrgang unterschiedlich aus, am besten probierst du beide nebeneinander.
Wie schmeckt Frühburgunder?
Meist fruchtig und fein, ähnlich wie Spätburgunder. Genauere Aussagen sind schwierig, weil Winzer und Ausbau viel ausmachen.