Brunello di Montalcino ist ein Rotwein aus der Toskana, der zu 100 % aus Sangiovese besteht. Die Herkunft ist als DOCG geschützt, der Wein reift lange und gilt als langlebig.
Brunello di Montalcino ist ein Rotwein aus der südlichen Toskana, aus dem Gebiet rund um die Stadt Montalcino. Er besteht zu 100 % aus Sangiovese. Vor Ort nennt man die Sorte Brunello, daher der Name. Die Herkunft ist als DOCG geschützt, der höchsten italienischen Herkunftskategorie.
Montalcino ist warm und eher trocken, die Böden sind sehr unterschiedlich, von Ton und Kalk bis zu steinigem Mergel. Der Wein bekommt deshalb je nach Lage ein anderes Gesicht. Typisch sind Kirsche, getrocknete Kräuter, Tabak und Gewürze, dazu feste Gerbstoffe und eine frische Säure. Mit der Reife kommen erdige und ledrige Töne dazu.
Die Regeln für Brunello sind streng. Er darf erst im fünften Jahr nach der Ernte in den Verkauf, ein Riserva ein Jahr später. Ein Teil dieser Zeit muss im Holz verbracht werden. Ausgebaut wird in großen Holzfässern, aber auch in kleineren Barriques. Ob ein Winzer eher klassisch oder moderner arbeitet, schmeckst du oft am Holz.
Der jüngere Bruder heißt Rosso di Montalcino. Er stammt aus demselben Gebiet, kommt früher auf den Markt und ist meist zugänglicher.
Zu Brunello passen kräftige Gerichte: geschmortes Rind, Lamm, Wild, Pilze und gereifter Pecorino. Wie bei Barolo hilft oft ein Karaffieren, und serviert wird er nicht zu warm.
Aus welcher Rebsorte wird Brunello gemacht?
Aus Sangiovese, die in Montalcino auch Brunello genannt wird. Brunello di Montalcino besteht zu 100 % aus dieser Sorte.
Was ist der Unterschied zwischen Brunello und Rosso di Montalcino?
Beide kommen aus Montalcino. Der Brunello reift länger und darf später verkauft werden, der Rosso kommt früher auf den Markt.
Wie lange reift Brunello?
Er darf erst im fünften Jahr nach der Ernte verkauft werden, der Riserva im sechsten.