Basalt

Basalt ist ein dunkles vulkanisches Gestein. Es verwittert zu nährstoffreichen Böden, die Wärme speichern und Weinen oft eine würzige, straffe Art mitgeben sollen.

Basalt entsteht, wenn Lava schnell erstarrt. Das Gestein ist dunkel, feinkörnig und reich an Eisen und Magnesium. Verwittert es, entstehen meist nährstoffreiche, tonig-lehmige Böden. Weil das Gestein dunkel ist, nimmt es Wärme auf und gibt sie langsam wieder ab. Das kann in kühleren Lagen helfen.

Basaltböden gibt es in Vulkanregionen, zum Beispiel am Ätna in Sizilien und an einzelnen Stellen in Deutschland. Auch in der Pfalz taucht Basalt auf, etwa in Forst. Die Eigenschaften hängen stark vom Verwitterungsgrad ab: Frisch verwittertes Basaltgestein ist steinig und durchlässig, stärker verwitterter Basalt wird tonreicher und hält mehr Wasser.

Was Basalt im Glas bewirkt, ist schwer festzulegen. Viele beschreiben Weine von diesem Boden als würzig, kraftvoll oder mit einer salzigen Note. Der Zusammenhang zwischen Gestein und Geschmack ist wissenschaftlich nur begrenzt belegt, ähnlich wie bei der Mineralität. Boden, Klima, Rebsorte und Handschrift des Winzers wirken immer zusammen.

Im Sortiment steht Basalt beim 2024 Forst Ungeheuer Riesling trocken von Weingut Andres im Datenblatt, dort zusammen mit Buntsandstein und Kalkmergel als Boden. Der Wein ist im Holzfass ausgebaut, hat 12,5 Prozent Alkohol, 0,6 Gramm Restzucker und 7,0 Gramm Säure pro Liter. Ob du den Basalt dabei herausschmeckst, lässt sich nicht sagen, denn die Böden wirken immer zusammen.

Passende Weine aus meinem Sortiment

Häufige Fragen

Was ist Basalt?

Ein dunkles Vulkangestein, das aus erstarrter Lava entsteht.

Welche Weine wachsen auf Basalt?

Das hängt vom Gebiet ab. In Vulkanregionen gibt es viele Beispiele, in Deutschland etwa Anteile in der Pfalz.

Schmeckt man Basalt im Wein?

Nicht eindeutig. Manche beschreiben würzige oder salzige Noten, aber der direkte Zusammenhang lässt sich kaum belegen.

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