Autochthon

Autochthone Rebsorten sind Sorten, die in einer Region heimisch sind und dort seit langer Zeit wachsen. Sie gelten als Ausdruck ihrer Herkunft.

Autochthon bedeutet „einheimisch“ oder „bodenständig“. Bei Wein spricht man von autochthonen Rebsorten, wenn eine Sorte in einer Region heimisch ist und dort seit langer Zeit angebaut wird. Im Gegensatz dazu stehen internationale Sorten wie Chardonnay oder Cabernet Sauvignon, die weltweit wachsen.

Der Begriff ist nicht scharf gefasst, und es gibt Streit darüber, wie lange eine Sorte vor Ort wachsen muss. Mir hilft er als Orientierung: Eine autochthone Rebsorte erzählt oft viel über den Ort, aus dem sie kommt.

Im Shop ist die Rebula von Edi Simcic ein gutes Beispiel. Den 2020 Fojana Rebula Single Vinyard produziert er in Goriška Brda in Slowenien. Rebula ist dort die traditionelle Sorte der Region, in Italien kennt man sie als Ribolla Gialla. Laut Datenblatt wurde der Wein im Barrique ausgebaut und hat 13,0 % Alkohol und 2,0 g/l Restzucker.

Wenn du dich für autochthone Sorten interessierst, ist der Weg oft derselbe: Frag nach der Region, nicht nach der Rebsorte. Meist erzählt dir ein Winzer dann, was bei ihm schon lange wächst.

Häufige Fragen

Was bedeutet autochthon beim Wein?

Einheimisch. Gemeint sind Rebsorten, die in einer Region seit langer Zeit heimisch sind.

Was sind autochthone Rebsorten?

Sorten wie Rebula in Goriška Brda oder viele traditionelle Sorten in Italien, Portugal und Spanien. Sie unterscheiden sich von internationalen Sorten, die überall angebaut werden.

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