Weinbauzone

Die EU teilt Weinbaugebiete nach Klima in Zonen ein. Sie legen fest, wie reif Trauben mindestens sein müssen und wie viel Zucker zur Anreicherung erlaubt ist. Deutschland liegt in den Zonen A und B.

Die Europäische Union teilt ihre Weinbaugebiete nach dem Klima in Weinbauzonen ein, von A im Norden bis C III im Süden. Die Zone legt Regeln fest, zum Beispiel wie viel Alkohol ein Wein mindestens haben muss und wie weit er angereichert werden darf, also wie viel Zucker dem Most vor der Gärung zugesetzt werden darf. In kühleren Zonen sind die Spielräume größer, weil Trauben seltener voll ausreifen.

Fast alle deutschen Anbaugebiete liegen in Zone A, das Anbaugebiet Baden gehört zu Zone B. Für dich als Weintrinker ist das wenig praktisch, es erklärt aber, warum Regeln für Wein aus der Pfalz und aus Baden nicht identisch sind.

Im Shop kommen die Weine aus mehreren Anbaugebieten. Weingut Andres liegt in der Pfalz, Weingut C.H. Berres an der Mosel, Weingut Fritz Allendorf im Rheingau, Weinbau Nicolas Olinger in Franken und Weingut Peter Kriechel an der Ahr. Aus Baden stammen der 2023 Weissburgunder trocken der Wein-Werkstatt Daniel Bach und der 2022 Gutedel Steinkreuz von Weingut Greiner aus dem Markgräflerland.

Mehr als die Zone sagt dir die Herkunft im Datenblatt über den Stil. Sie ist die bessere Orientierung, wenn du wissen willst, was dich im Glas erwartet.

Häufige Fragen

In welcher Weinbauzone liegt Deutschland?

Die meisten Anbaugebiete liegen in Zone A, Baden in Zone B.

Was bedeuten die Weinbauzonen?

Sie ordnen Regionen nach dem Klima und legen fest, wie reif Trauben mindestens sein müssen und wie weit ein Most angereichert werden darf.

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