Mediterranes Klima

Das mediterrane Klima ist eines der besten Klimata für den Weinbau. Es bietet ideale Bedingungen für den Anbau vieler Rebsorten und spielt eine Schlüsselrolle bei der Entstehung hochwertiger Weine.


Was macht das mediterrane Klima aus?

  1. Milde, feuchte Winter:
    Die Temperaturen sinken selten unter den Gefrierpunkt, was die Reben vor Frostschäden schützt.
  2. Heiße, trockene Sommer:
    Viel Sonne und wenig Regen fördern die Reifung der Trauben und konzentrieren die Aromen.
  3. Lange Wachstumsperiode:
    Die Kombination aus Sonne und Wärme verlängert die Zeit, in der die Trauben reifen können, und sorgt für harmonische Säure und Zuckerwerte.
  4. Ausgleich durch Meeresnähe:
    Kühlende Winde und Luftfeuchtigkeit vom Meer verhindern Überhitzung und erhalten die Frische in den Trauben.

Wo herrscht mediterranes Klima?

  • Klassische Weinregionen:
    • Südfrankreich (z. B. Rhône, Provence)
    • Italien (Toskana, Sizilien, Apulien)
    • Spanien (Rioja, Andalusien)
    • Griechenland
  • Außerhalb Europas:
    • Kalifornien
    • Chile
    • Südafrika
    • Teile Australiens

Wie beeinflusst mediterranes Klima den Wein?

  • Rebsorten:
    Mediterranes Klima ist ideal für wärmeliebende Sorten wie Grenache, Syrah, Mourvèdre, Tempranillo oder Primitivo.
  • Geschmack:
    • Rote Weine: Kräftig, fruchtig, oft mit Noten von dunklen Beeren, Gewürzen und mediterranen Kräutern.
    • Weiße Weine: Vollmundig, oft mit Aromen von reifen Früchten wie Pfirsich oder Aprikose.
  • Alkoholgehalt:
    Durch die intensive Sonneneinstrahlung reifen die Trauben stärker, was oft zu höheren Alkoholwerten führt.
  • Mineralität:
    Die Böden in mediterranen Regionen (z. B. Kalkstein oder Schiefer) tragen zur Mineralität und Eleganz der Weine bei.

Warum ist mediterranes Klima so besonders?

Es bringt eine Balance zwischen intensiver Frucht und Frische, was die Weine universell beliebt macht. Perfekt für Menschen, die kräftige, zugängliche Weine mit viel Aroma lieben! 🍷