Dolcetto
Dolcetto – klingt süß, oder? Der Name bedeutet auf Italienisch tatsächlich „kleiner Süßer“, aber lass dich nicht täuschen: Der Wein selbst ist meistens gar nicht süß, sondern eher trocken und fruchtig!
Was ist Dolcetto?
Dolcetto ist eine rote Rebsorte aus dem Piemont im Norden Italiens. Dort ist sie besonders in Regionen wie Alba, Asti oder Dogliani zu Hause. Die Traube ist bekannt dafür, unkomplizierte, leicht zugängliche Weine zu liefern, die perfekt zu einer entspannten Mahlzeit passen.
Wie schmeckt Dolcetto?
Typisch für Dolcetto-Weine sind:
- Frucht: Aromen von dunklen Kirschen, Pflaumen, Brombeeren.
- Leichte Bitterkeit: Oft ein Hauch von Mandeln im Abgang.
- Weiche Tannine: Im Vergleich zu anderen Piemont-Rebsorten wie Barbera oder Nebbiolo ist Dolcetto weniger „zickig“.
- Milde Säure: Das macht ihn angenehm rund und leicht zu trinken.
Wozu passt Dolcetto?
Dolcetto ist der perfekte Begleiter zu:
- Pizza
- Pasta mit Tomatensoße
- Gegrilltem Fleisch
- Antipasti
Sein fruchtiger und nicht zu schwerer Charakter macht ihn zum idealen Wein für die tägliche Küche.
Dolcetto-Weinstile
- Dolcetto d’Alba: Der bekannteste Dolcetto. Frisch, fruchtig und super alltagstauglich.
- Dolcetto di Dogliani: Kommt aus der Gegend von Dogliani und hat oft mehr Struktur und Tiefe.
- Dolcetto d’Ovada: Ein etwas kräftigerer Stil, oft mit würzigen Noten.
Fazit
Dolcetto ist der unkomplizierte Allrounder aus dem Piemont – ein Wein, der Spaß macht und perfekt für den Alltag ist. Er zeigt, dass es nicht immer ein Barolo sein muss, um Italien im Glas zu genießen. Prost!