Aridität

Aridität ist ein Begriff, der in der Weinwelt vor allem bei der Beschreibung von Anbaugebieten auftaucht. Es bedeutet, dass ein Klima oder eine Region trocken ist – also, dass es dort wenig regnet. Aridität spielt eine große Rolle für den Weinbau, denn sie beeinflusst, wie die Reben wachsen und wie die Trauben am Ende schmecken.

In ariden Regionen müssen die Reben oft mit wenig Wasser auskommen. Das führt dazu, dass die Wurzeln tiefer in den Boden wachsen, um Wasser und Nährstoffe zu finden. Das Ergebnis? Die Trauben sind oft kleiner, aber konzentrierter, was Weinen aus solchen Gebieten intensive Aromen und eine ausgeprägte Struktur verleiht. Beispiele für aride Anbaugebiete sind Teile Spaniens (z. B. Rioja), Süditalien oder auch Regionen in Australien.

Winzer in ariden Gegenden setzen oft auf kluge Bewässerungssysteme oder bauen hitzeresistente Rebsorten an, die mit Trockenheit gut klarkommen. Für den Weinliebhaber bedeutet Aridität: kräftige, charakterstarke Weine mit einem Hauch von Sonne im Glas!